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Zinc Saves Kids

2010 wurde die „Zinc Saves Kids“-Initiative vom Internationalen Zinkverband, der International Zinc Association (IZA), zur Unterstützung von UNICEF ins Leben gerufen. Die Initiative hat das Ziel, die Überlebens-, Wachstums- und die Entwicklungs-chancen von unterernährten Kindern zu verbessern, indem sie UNICEFs Zink-Nährstoff- und Gesundheitsprogramme in stark betroffenen Ländern wie Peru und Nepal finanziell unterstützt.

Zinkmangel gehört zu den zehn gröβten Gesundheitsrisiken in Entwicklungsländern. Kleine Kinder sind in besonderem Maβe betroffen. Zink ist wichtig für das Wachstum und die Entwicklung von Kindern und ist unerlässlich für ein gut funktionierendes Immunsystem.  2008 waren Schätzungen zufolge 450.000 Kinder durch Zinkmangel vom Tode bedroht und Millionen litten unter den Langzeitfolgen von Mangel-ernährung und Wachstumsstörungen. Wachstumsgestörte oder -gehemmte Kinder sind normal proportioniert, aber zu klein für ihr Alter.

Zinkmangel ist eine der am weitesten verbreiteten Formen von Mangelernährung in einkommensschwarchen Ländern. Sie kann jedoch mit bekannten Behandlungsmaβnahmen wie der Gabe von Zinkpräparten einfach und kostengünstig bekämpft werden. Als Teil eines integrierten Ernährungs- und Gesund-heitspakets haben Zinkpräparate in der Vorbeugung und Behandlung von chronischer Mangelernährung und Wachstumshemmung sowie akuten Durchfallerkrankungen ihre Wirksamkeit gezeigt. Die von der Zinc Saves Kids-Initiative mitfinanzierten UNICEF-Programme in Nepal und Peru haben hervorragende Ergebnisse geliefert. In Gesund-heitszentren in Peru, in denen Durchfallerkrankungen mit der Kombination von Zink und oralen Rehydrationssalzen behandelt wurden, ging die Zahl der Durchfallerkrankungen um bis zu 58% zurück und innerhalb von nur drei Jahren konnte die Zahl der Kinder mit Wachsstumsstörungen um 25% gesenkt werden.

Während die Sterblichkeit bei Kindern unter fünf Jahren seit 1990 halbiert wurde, sterben jedes Jahr immer noch 6,3 Millionen Kinder unter fünf Jahren. Mehr als die Hälfte dieser Todesfälle hat vermeidbare Ursachen wie Durchfall oder Lungenentzündung, die für 29% der Todesfälle bei Kindern unter fünf Jahren verantwortlich sind.

Trotz des Fortschritts, den die internationale Gemeinschaft in den vergangenen Jahren erzielt hat, stellt die weitere Verbesserung der Situation eine Herausforderung dar. UNICEF, die Weltgesundheitsorganisation WHO, andere UN Organisationen, Nichtregierungsverbände und der private Sektor unternehmen verstärkt Anstrengungen, um die Sterblichkeit und die Erkrankungshäufigkeit von Kindern aufgrund vermeidbarer Ursachen weiter zu reduzieren.

IZA setzt seine Bemühungen mit Hilfe der Zinc Saves Kids-Initiative fort. Darüber hinaus, engagieren sich einige IZA-Mitglieds-unternehmen im Rahmen ihrer sozialen Verantwortung in ähnlichen Initiativen in stark betroffenen Ländern in Asien und Afrika. Unter dem Dach des Mining Compact for Child Health stellt die Zinkindustrie  jährlich mehr als US$ 4 Millionen bereit, um Kinder vor einem vermeidbaren Tod zu retten.


     

 

 

Meilensteine der weltweiten Bekämpfung des Zinkmangels:

 

1900 -1950

Forscher entdecken, dass Zink für das Wachstum und das Überleben von Pflanzen und Tieren eine wesentliche Rolle spielt.

 

1960er

Dr. Ananda Prasad, ein indischer Biochemiker, der sich auf die Rolle von Zink im menschlichen Stoffwechsel spezialisierte, lieferte den Beweis für den Zusammenhang zwischen Zink und menschlichem Wachstum. Er verabreichte Zink-Präparate an heranwachsende Jugendliche aus dem Nahen Osten, die an Zwergwuchs und verzögerter Geschlechtsreife litten, und stellte fest, dass Größe, Gewicht, Knochenbildung und Geschlechtsreife der Jugendlichen in erstaunlichem Maße zunahmen.

 

2000

Die Konferenz “Zink und die Gesundheit des Menschen” findet in Stockholm, Schweden, statt. Die IZA bringt über 100 Wissenschaftler aus den Bereichen Gesundheit und Ernährung sowie Vertreter von Regierungen und Nichtregierungs-Organisationen zusammen, um die wissenschaftlichen Erkenntnisse und die Auswirkungen von Zink auf die menschliche Gesundheit zu erörtern.

 

2000

Die IZA ist maßgeblich daran beteiligt, die International Zinc Nutrition Consultative Group (IZiNCG) ins Leben zu rufen, eine internationale Gruppe aus Ernährungswissenschaftlern, deren vorrangiges Ziel darin besteht, Bemühungen zur Verringerung des globalen Zinkmangels voranzutreiben.. Dieses Ziel soll erreicht werden durch die Interpretation der Forschungsergebnisse der Ernährungswissenschaften, die Kommunikation relevanter Informationen und durch die Bereitstellung von technischer Hilfe für nationale Regierungen und internationale Organisationen. Die IZiNCG konzentriert sich auf die Erkennung, Vorbeugung und Behandlung von Zinkmangel bei den davon am stärksten betroffenen Bevölkerungsgruppen in Niedriglohnländern. www.izincg.org

 

2004

Die UNICEF und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfehlen Zink-Tabletten in Kombination mit Oraler Rehydrations-Therapie zur effektiven Behandlung von Durchfall-Erkrankungen. Durchfall-Erkrankungen sind die Ursache für fast 2 Millionen Todesfälle pro Jahr bei Kindern unter fünf Jahren in Niedriglohnländern.

 

2006

Die IZA führt in Lateinamerika erstmals eine jährlich stattfindende Konferenz durch, die auf die wichtige Rolle von Zink für die menschliche Gesundheit aufmerksam macht.

 

2007

Die “Zinc Crops Conference” findet in Istanbul, Türkei, statt. Die IZA bringt in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Verband der Düngemittelhersteller (IFA) fast 200 Wissenschaftler zusammen, um den Zusammenhang zwischen Getreideproduktion und menschlicher Gesundheit zu thematisieren. Als Ergebnis dieser Konferenz führt die IZA in Asien und Lateinamerika einige Gespräche am Runden Tisch und macht dabei auf den Nutzen von zinkhaltigem Dünger aufmerksam, der den Getreideertrag steigert und den Zinkgehalt des Getreides erhöht und somit die Zinkzufuhr beim Menschen in positiver Weise beeinflusst.

 

2008

Der Kopenhagener Konsens, ein unabhängiges Forum aus weltweit führenden Wirtschaftswissenschaftlern – darunter fünf Nobelpreisträger – erkennt in Mangelernährung bei Kindern das weltweit größte Problem und kommt zu dem Schluss, dass die Bereitstellung von Vitamin A und Zink-Nährstoff-Präparaten die beste Investition ist, die die Welt nachhaltig verbessern kann.

 

2010

Die IZA ruft die „Zinc Saves Kids“ Initiative ins Leben, um die Überlebens-, Wachstums- und Entwicklungschancen von Kindern durch die vermehrte Bereitstellung von zinkhaltigen Nahrungsergänzungsmitteln zu verbessern.

 

2013

UNICEF und WHO legen den integrierten Aktionsplan zur  Bekämpfung von Lungenentzündung und Durchfall (Integrated Global Action Plan for Pneumonia and Diarrhea) vor. Bis 2025 sollen folgende Ziele erreicht werden: 75%ige Reduzierung der Zahl schwerer Lungenentzündungen; Reduzierung der durch Lungenentzündung verursachten Sterblichkeit von Kindern unter fünf Jahren auf weniger als 3 Todesfälle pro 1000 Lebendgeburten; Reduzierung der durch Durchfallerkrankungen verursachten Sterblichkeit von Kindern unter fünf Jahren auf weniger als 1 Todesfall pro 1000 Lebendgeburten; 40%ige Verringerung der Zahl der Kinder unter fünf Jahren, die wachstumsgehemmt sind – gegenüber 2010.

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